Plakat zur Städtepartnerschaft Köln - Peking

Der Kölner Wimmelbildillustrator und Designer Andreas Ganther schuf anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Köln-Peking ein Gesamtkunstwerk mit bunt kolorierten Tuschezeichnungen. Nach einer Idee von Renate Molsner vereinigt Ganther in vielen Einzelszenen Impressionen aus dem Leben in Köln und Peking heute sowie in historischer Rückschau, prominente Vertreterinnen und Vertreter der beiden Partnerstädte sowie Chinas und Deutschlands, markante Landschaften und Gebäude sowie die Darstellung von Traditionen und Brauchtum. Gehen Sie auf eine spannende Erkundungsreise und Sie werden immer wieder Neues und Spannendes entdecken. Der Pfad zieht sich vom Himmelstempel in Peking durch das Olym-piagelände, vorbei an Konfuzius, den Peking-Enten, dem “umgefallenen Sack Reis“ entlang der Chinesischen Mauer durch die Wüste Gobi bis zum Rhein nach Köln hinein. Zu den fünf Ausschnitten des Gesamtplakats finden Sie jeweils eine kurze Beschreibung, auf wen oder was Sie beim näheren Betrachten stoßen können.
Das Gesamtplakat im Format (58 x 103 cm) mit der Legende, was alles auf dem Bild zu entdecken ist, ist ab Januar 2012 bei KölnTourismus zum Preis von 14,95 Euro erhältlich. Größere Stückzahlen können direkt über renate.molsner@yahoo.de bestellt werden.



Mitte oben: Der Himmelstempel in Peking. Das alljährliche Gebet auf dem Himmelsaltar war eine der wichtigsten Aufgaben des Kaisers. Zur Wintersonnenwende hielt der Kaiser hier "Zwiesprache mit dem Himmel", dabei erflehte er vor allem vorteilhaftes Wetter für das kommende Jahr.
Mitte: Der Kaiserpalast / Verbotene Stadt mit dem Kaiser auf seinem Thron. Das Kaiserreich China wurde 221 vor Christus gegründet und bestand 2.133 Jahre bis zur Ausrufung der chinesischen Republik am 1. Januar 1912.
Mitte links: Hutong - in Peking bis in die 1990er Jahre hinein eine der vorherrschenden traditionellen Wohnbebauungen mit engen Gassen.
Mitte rechts: Ausschnitt vom Sommerpalast sowie darunter vom National-Stadion der Olympiade 2008, auch "Vogelnest" genannt.
Unten links: Ein chinesischer Shaolin-Kämpfer in aktiver Pose.
Unten rechts: Die Köpfe von Tünnes und Schäl - zwei legendäre Figuren aus dem Hännschen-Puppentheater der Stadt Köln. Rechts daneben: Adam Schall von Bell - der Kölner wurde 1644 aus erster Europäer zum Präsidenten des kaiserlichen astronomischen Instituts berufen und Mandschu-Kaiser Shunzhi beförderte ihn 1658 zum Mandarin 1. Klasse.


Oben rechts: Ein Vertreter der ethnischen Minderheit Li in China.
Mitte links / Mitte: Der Glocken- und Trommelturm: Im alten China wurde die Zeit tagsüber mit Glockläuten und nachts mit Trommelschlägen ausgerufen.












Mitte oben: Ein Vertreterin der Minderheit Miao in China.
Mitte: Im Zentrum des Drachens halten der Kölner Alt-Oberbürgermeister und Gründungsvater Städtepartnerschaft Köln-Peking, Dr. Norbert Burger (links) und der amtierende Pekinger Oberbürgermeister Guo Jinlong (rechts) die Städtepartnerschaftsurkunde hoch.
Mitte links: Am Hinweisschild nach Köln zeigt im gelben Anzug Bruce Lee seine Kampfkunst. Darunter die Kranhäuser im Rheinauhafen Köln. Direkt rechts neben den Kranhäusern feiert die chinesische Karnevalsprinzessin mit ihrer Zofe Reni auf einem Motivwagen im Rosenmontagszug den Kölner Karneval.
Unten Mitte: Der chinesische Basketballer Yao Ming (links) und rechts daneben Alt-Oberbürgermeister Dr. Konrad Adenauer beim Anlegen des "Kölner Grüngürtels" sowie ein Ausschnitt des Kölner Funkturms "Colonius". Rechts neben dem Colonius: eine Vertreterin der Minderheit Gin in China.





Oben links: Ein Ausschnitt des Kölner Schokoladenmuseums.
Oben rechts: Das Rhein-Energie-Stadion, Kölns Sportarena in Müngersdorf, direkt darunter der mehrfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher in seinem Rennwagen. Unter ihm: Hennes der Geißbock, das Maskottchen des Fußballclubs 1. FC Köln.
Mitte links: eine Szene der Kölner Altstadt, davor der chinesische Pianist Lang Lang.
Mitte: der Kölner Dom, von 1248 bis 1880 gebaut ist er das dritthöchste Kirchengebäude der Welt und seit 1996 UNESCO Weltkulturerbe.
Unten Mitte: die Hohenzollernbrücke mit den Schlössern als Symbole Kölner Hochzeitspaare für dauerhaftes Glück.
Unten rechts: Der amtierende Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters mit einem Kölschglas in der Hand. Rechts neben ihm liegt zu seinen treuen Händen der Stadtschlüssel.







Oben Mitte: Bärbelchen und Hänneschen, zwei Figuren aus dem Puppentheater der Stadt Köln in der Eisenbahn.
Mitte: Das im Kölner Karneval besungene "Müllemer Bötchen" (Mülheimer Boot), ein beliebter Ausflugsdampfer der Kölner. Darauf: der verstorbene Volksschauspieler und Kölner Ehrenbürger Willy Millowitsch sowie das "Fussich Julchen" (Martia Köllner), eine Interpretin Kölner Karnevalslieder.